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ÖKG-Jahrestagung – Abstracts
J KARDIOL 2008; 15 (5–6)
157
liert. Ziel der Studie war es, die Auswirkungen des Netzwerkes auf
die Behandlungsqualität, die Transferzeiten und die 30-Tage-Mor-
talität zu evaluieren.
Resultate Es wurden 245 Patienten (Phase 1: 132, Phase 2: 113)
mit akutem STEMI im Netzwerk versorgt. Tabelle 5 zeigt die
Transportzeiten, der Behandlungsqualität und der 30-Tage-Mortali-
tät im Vergleich der beiden Beobachtungszeiträume.
Zusammenfassung Die Etablierung des Netzwerkes führte zu
einer signifikanten Reduktion der Transferzeiten (inter- und intra-
hospital). Die bereits sehr hohe Behandlungsqualität konnte durch
die Etablierung von Netzwerkstandards weiter verbessert werden.
Die Veränderungen der Transportzeit und die Erhöhung des Pro-
zentsatzes richtlinienkonformer Therapie bewirkten eine signifi-
kante Reduktion der 30-Tage-Mortalität.
Signifikante Reduktion von NT-Pro-BNP nach Hoch-
frequenzablation von paroxysmalem und kurzzeitig
persistierendem Vorhofflimmern als klinischer Er-
folgsparameter 060
S. Hönig, R. Hofmann, C. Steinwender, A. Kypta, F. Leisch
I. Interne Abteilung, AKH Linz
Einleitung Im Vergleich zu Patienten (P) mit Sinusrhythmus wei-
sen Patienten mit Vorhofflimmern, möglicherweise als Ausdruck
einer subklinischen Herzinsuffizienz, erhöhte NT-Pro-BNP-Werte
(BNP) auf. Ziel unserer Untersuchung war es festzustellen, ob BNP
durch eine erfolgreiche Pulmonalvenenisolation (PVI) beeinflusst
werden können.
Methoden Bei 52 konsekutiven P (mittleres Alter 62 ± 8 Jahre,
35 männlich [67 %] mit einer Auswurffraktion von 63 ± 6 %), die
aufgrund von hochsymptomatischem paroxysmalem oder kurzzei-
tig persistierendem Vorhofflimmern (AF) ohne zugrunde liegender
struktureller Herzerkrankung einer PVI unterzogen wurden, erfolg-
te eine BNP-Bestimmung vor und 3 Monate nach durchgeführter
Ablation. Basierend auf einem persönlichen Patiententagebuch zum
Eintragen von Dauer und Frequenz des Auftretens von AF-Episo-
den und wiederholten 24-Stunden-EKGs wurden die Patienten in
2 Gruppen aufgeteilt: 36 P (69 %) hatten einen klinischen Erfolg
und 16 P hatten weiterhin Episoden von AF. Bezüglich demografi-
scher oder prozeduraler Daten zeigten sich keine Unterschiede in
beiden Gruppen.
Ergebnisse BNP vor PVI waren in den beiden Gruppen ver-
gleichbar (431 ± 603 pg/ml vs. 535 ± 531 pg/ml; p > 0,05), aber
gegenüber der Norm erhöht (Referenzwert: 0–125 pg/ml). Nach
3 Monaten wiesen P mit klinisch erfolgreicher PVI signifikant
niedrigere BNP gegenüber der Gruppe ohne erfolgreicher PVI auf
(336 ± 461 pg/ml vs. 796 ± 906 pg/ml; p = 0,03). Gegenüber vor der
PVI ergab sich in der erfolgreich behandelten Gruppe ein Trend,
aufgrund der zu geringen Fallzahl jedoch keine statistische Signifi-
kanz (p > 0,05). Dadurch ergab sich mittels BNP-Reduktion eine
Spezifität von 67 % und eine Sensitivität von 57 % bezüglich klini-
schem Erfolg.
Schlussfolgerung Bei P mit AF ohne struktureller Herzerkran-
kung und ohne klinischer Zeichen einer manifesten Herzinsuffizi-
enz sind BNP erhöht gegenüber der Referenz bei P ohne Arrhythmi-
en. Nach erfolgreicher PVI ist ein signifikanter Rückgang der BNP
im Vergleich zu P ohne erfolgreicher PVI zu beobachten.
Randomisierter angiographischer Vergleich von Re-
stenoserate und Late-lumen-loss zwischen Paclitaxel-
eluting Stents versus Bare-metal Stents bei Nieren-
arterienstentimplantation 075
S. Hönig, C. Steinwender, A. Kypta, R. Hofmann, K. Kerschner, M. Grund,
K. Sihorsch, W. Schützenberger, F. Leisch
I. Medizinische Abteilung mit Kardiologie, AKH Linz
Einleitung Bei hämodynamisch signifikanten Nierenarterienste-
nosen (NAS) und klinisch relevanter Hypertonie ist eine perkutane
Angioplastie mit Stentimplantation eine etablierte Therapieoption.
Trotz des meist größeren Gefäßdurchmessers kann es jedoch
ebenso wie bei Koronarstents hierbei zu Instent-Restenosen (ISR)
kommen. Eine Evidenz für die Verhinderung dieser ISR durch Ver-
wendung medikamentös beschichteter Stents liegt jedoch noch
nicht vor. Wir verglichen in unserer Untersuchung den angio-
graphischen Verlauf von Patienten (P) mit hämodynamisch rele-
vanten NAS und Implantation von Bare-metal Stents (BMS) oder
Paclitaxel-eluierende Stents (PES).
Methoden Wir schlossen prospektiv alle P mit einer schlecht ein-
stellbaren Hypertonie, definiert durch rezidivierende Blutdruck-
entgleisungen trotz medikamentöser Therapie und einer angiogra-
phisch gesicherten zumindest unilateralen signifikanten NAS, in die
Studie ein. Unmittelbar vor der Intervention wurden die P zu einem
BMS oder PES randomisiert. Eine invasive angiographische Kon-
trolle wurde nach 6 Monaten durchgeführt. Sämtliche angiographi-
sche (automatisierte quantitative Auswertung) Daten wurden pros-
pektiv und bezüglich des implantierten Stents verblindet evaluiert.
Eine signifikante ISR wurde mit einem Stenosegrad < 70 % defi-
niert.
Ergebnisse 78 P (48 Frauen) mit insgesamt 88 NAS (bei 10 P
[16 %] bilaterale Stenosen) und einem durchschnittlichen Alter von
72 ± 9 Jahren wurden randomisiert. In 43 S (49 %) erfolgte die Im-
plantation eines PES (Taxus, Boston Scientific) und in 45 S (51 %)
eines BMS (Radix, Sorin). Bei 10 P erfolgte eine bilaterale Implan-
tation. Die Stentimplantation war bei allen P erfolgreich. Der mittle-
re Stentdiameter betrug 5,4 ± 0,8 mm (BMS) vs. 4,7 ± 0,7 mm (PES,
p < 0,05) und einer mittleren Stentlänge von 14,4 ± 2,5 mm (BMS)
vs. 15,4 ± 3,8 mm (PES, p > 0,05). Eine angiographische Kontrolle
wurde in der BMS-Gruppe bei 33 NAS (73 %) sowie bei 30 NAS
(70 %) der BPS-Gruppe durchgeführt. Insgesamt betrug der Late-
lumen-loss 0,8 ± 0,7 mm (PES) vs. 1,5 ± 1,1 mm (BMS; p = 0,02),
wobei sich 4 ISR (8,9 %) in der BMS-Gruppe und 2 ISR (4,7 %,
p = n.s.) in der PES-Gruppe fanden.
Schlussfolgerung Die Stentrevaskularisation von Nierenarteri-
enstenosen zeigt sowohl bei PES als auch bei BMS bezüglich Lu-
menerhalt effektive Langzeitergebnisse. PES verhindern auch in
NAS eine überschießende Intimahyperplasie im Sinne eines ver-
minderten Late-lumen-loss. Die Rate signifikanter Restenosen lag
bei den PES trotz signifikant geringerem Stentdurchmesser nur halb
so hoch wie bei den BMS. Aufgrund der geringen Fallzahl erreichte
diese Differenz jedoch keine Signifikanz.
Monocyte Chemoattractant Protein 1 and Macro-
phage Colony Stimulating Factor Are Markers of
Adverse Outcome in Heart Failure Patients 113
P. J. Hohensinner, K. Rychli, G. Zorn, M. Huelsmann, R. Berger, B. Richter,
D. Mörtl, K. Huber, J. Wojta, R. Pacher, A. Niessner
Division of Cardiology, Department of Internal Medicine II, Medical University of
Vienna; 3
rd
Med. Dept., Cardiology and Emergency Medicine, Wilhelminenhospital,
Vienna
Introduction Recruitment and differentiation of progenitor cells
may play an important role in the repair of injured myocardium.
Granulocyte colony stimulating factor (G-CSF) is an important
Tabelle 5: M. M. Hirschl et al.
AUG–DEZ JÄN–JUL p-Wert
2006 2007
Zahl der Patienten 132 113
Schmerz–1.EKG (min) 376 (124) 172 (111) < 0,001
Transportzeit nach St. Pölten (min) 158 (46) 84 (22) < 0,01
1. EKG–PCI (min) 240 (98) 182 (78) < 0,01
Richtlinienkonforme Therapie (%)* 88 % 96 % n. s.
30-Tage-Mortalität 10,3 % 7,5 % < 0,05
* Acetylsalicylsäure, Clopidogrel, Heparin (UFH oder LMWH)
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